Texte

Wir werden nicht nachlassen in unserem Forschen und das Ende unseres Kundschaften wird es sein dort zu stehn wo wir begonnen hatten um zum ersten mal diesen Ort zu sehn.
T.S. Elliot

 

Adrian

Wir hoffen Du schläfst friedlich
Denn wir sind hier und warten
Bis die Engel Dich tragen
Auf Deiner langen Reise
Bin endlich gelöst vom Eis,
das ständig an mit reisst
nun teilen wir den Tag und die Nacht
halleluja

Es ist Zeit Dich zu sehn,
wie Du jetzt bist
es ist Zeit zu verstehn,
wo Du hinmusst

Es ist Zeit Dich zu sehn,
wie Du jetzt bist
es ist Zeit zu verstehn
was Dein Weg war

Dein Schleier umgibt uns
Engelsgleich und ganz weich
Lässt leider zurück was Du liebst
Gehst zurück wo Du herkommst
Wir hoffen es geht Dir gut
Wir wissen es geht Dir gut

Deine Liebe währt am längsten und vergisst uns nie

2007

Hände berührn mein Herz
Schmetterlinge tanzen Salsa
strecken die Flügel gen Himmel
wie Teenager,die zum ersten mal fühln'

wir singen bis die Vögel weitermachen
taumeln bis wir fallen können
Fenster werden zu Milchgläsern
Feuertropfen regnen in die Nacht

Scheine für mich
denn Du bist das Licht
komm lass und gehn
dann werden wir es sehn

Du bist mein schöner Augenblick,
der mein Lachen festhält,
wenn ich alles im Griff
aber nicht in der Hand habe

Ich will Dir mein Strahlen geben
ohne unsichtbar zu werden
will in Dich eintauchen
ohne verloren zu gehn
will für dich da sein
ohne alles zu vergessen

Wenn Deine Augen lachen
seh ich Deinen kindlichen Geist
Ruhn`in deinem Arm heisst
keiner kann mich schwächen
die Erde bricht zusammen
wenn wir uns lieben

lässt meine Theorien einfach da
wo sie sind und verstehst
meine Liebe lernt bei dir zu gehn
bitte bleib so lang,
bis ich alleine laufen kann

Meine Augen sind noch müde vom Traum letzter Nacht
Du kamst drin vor, wir die Tage zuvor, seh Dein Gesicht noch vor mir
als wärst du noch hier, als wärst Du noch hier

Ich lass Dir Zeit mich mich zu vermissen,
lass Dir Zeit, es nicht zu vergessen...

 

Ein weiteres Jahr ist vergangen,
wir sitzen immernoch hier,
Dein Blick erzählt mir nichts neues,
Deine Augen suchen auf dem Boden Halt
Wieder finden wir keine neuen Worte,
es ist wie im Krieg, jedoch ohne Sieger,
jedoch ohne Sieger...

Wenn es keine Liebe ist, was ist es dann,
wenn es keine Sehnsucht gibt was ist es dann,
wenn es endlich enden soll,
dann sag mir wann,
wenn Du mich befrein' willst dann lass mich endlich los...

 

Vor langer Zeit war die Sehnsucht noch greifbar,
doch gestern verschwand sie im Nebel,
aus zerfallenen Träumen
aus verletzten kleinen Seelen,
die kein Zuhause mehr haben...

Und wenn es dann passiert,
dann ist es meist zu früh,
zu früh für ein neues Leben,
aber nie zu spät für Dich.

 

Texte der letzten Jahre

Kann es sein
Kann es sein, dass es die Ruhe in mir ist, die Du gibst,
kann es ein, dass Du es bist, den ich Liebe nenn....
kann es sein, dass die Welle , die mich umgibt Deinen Namen trägt.

kann es sein, dass Deine Schritte nicht fern sind von meiner Tür,
kann es sein, dass Du nicht eintrittst aus Angst Dich in mir zu verliern,
kann es ein, dass Du umkehrst und merkst, dass Du mich suchst

Nimm mich mit in Deine Welt, dass ich Dich besser versteh und Ruhe finde...


Aspirin
wie der Phönix aus der Asche, steh ich jeden morgen auf,
bin noch ganz verschlafen und komplett zerzaust,
der Blick in den Spiegel lohnt nicht,
zerknittert ist mein Gesicht

das Gestern war lang, der Wein brummt in mir,
erinnert mich daran, dass es so nicht weitergehn kann...


In Dir
es gibt Menschen, die nicht wissen,
wer sie wirklich sind
es gibt Menschen, die nicht wissen,
wohin sie solln,
es gibt Menschen, die nicht hörn`was wichtig ist,
um weiterzuziehn

Öffne Augen, öffne Ohren,
um Dich selbst zu finden,
öffne Augen, öffne Ohren,
um es zu ergründen...


Du und ich
es bleibt uns keine Zeit mehr,
keine Zeit zu gehn, müssen widerstehn
alles scheint so leer,

Du musst nun gehn, ich muss es verstehn,
bis zu dem Tag, an dem wir uns wiedersehn...


Glaubst Du
Glaubst Du an Wunder, die passiern,
glaubst Du an Zeichen, die geschickt werden
glaubst Du an Engel, die erschein'
glaubst Du an das Leben, dass dich liebt
glaubst Du dass Feinde sich ändern
glaubst Du dass Licht sich am Felsen bricht
glaubst Du dass Menschen sich verzeihn'
glaubst Du dass Farben ewig bleiben...


Herz
Du hast mich nicht verlassen,
ich bin in Dir gelassen,
finde kaum Worte, wie Du bist

ich bin in Dir geborgen,
ganz und gar in Dir,
hab mich dort verborgen,
und suche dich...


Melancholie
Melancholie, ich bin wie sie,
schlender durch die Strassen
an denen wir einst saßen,
schauten auf die Großen und die Kleinen
und ließen die Sonne auf uns scheinen


ließen sie ziehn sah'n zu wie sie flieh'n
spürten das Leben, dass pulsiert,
und die Gier nach Einzigartigkeit
waren frei von Welten, die uns bremsen
sind gelaufen bis ans Ende in die Fremde...